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Berufsfachschule Sozialassistent/in (zweijährig)

Staatlich geprüfte Sozialassistentin/Sozialassistent

Das sollten Sie mögen…

Sie haben ein Herz für die  Betreuung und Pflege alter, kranker Menschen  und Menschen mit Behinderungen. Es ist Ihnen wichtig, sich kritisch mit Ihrer eigenen Persönlichkeit, Ihrer Kindheit und persönlichen Entwicklung auseinander setzen zu wollen. Sie arbeiten gerne im Team. Das eigene Sozialverhalten steht im Mittelpunkt der Ausbildung. Sie besitzen ein ausgeprägtes Einfühlungsvermögen für Menschen, die die Hilfe anderer Menschen brauchen.

Welche Voraussetzungen muss man für diesen Beruf mitbringen?

Wenn Sie den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 besitzen, können Sie diese erste Berufsausbildung beginnen. In Ausnahmefällen können Sie aufgrund besonderer Eignung, entsprechender Praktika  und mit guten Noten auch mit dem Hauptschulabschluss in die Berufsausbildung einsteigen.
Gleichzeitig mit dem Berufsabschluss können Sie  bei entsprechenden Noten die Fachoberschulreife erhalten und unter bestimmten Voraussetzungen können Sie sogar die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erwerben. 

Ein persönliches Beratungsgespräch ist Voraussetzung für die Aufnahme in den Bildungsgang. Bitte melden Sie sich daher unbedingt spätestens 14 Tage nach Ihrer Online-Anmeldung zur Sprechstunde jeweils donnerstags zwischen 10.05 Uhr und 11.30 Uhr in Raum A E. 15

Was erwartet Sie bei uns?

Praktika

In der zweijährigen Ausbildung haben Sie insgesamt an 16 Wochen Blockpraktika. Diese werden auf vier verschiedenen Praktika verteilt, wobei sich das erste auf den Bereich der Betreuung alter Menschen beschränkt. Das zweite Praktikum schließt bereits die Pflege mit allen Kenntnissen der Grundpflege im Altenheim mit ein und dauert ebenfalls vier Wochen. Im dritten Praktikum begleitet man den Alltag von Menschen mit Behinderungen fünf Wochen in Wohnheimen, Werkstätten oder Schulen. Das letzte Praktikum ist ein Neigungspraktikum, das heißt jeder Schüler entscheidet selbst, wo er die letzten drei Wochen Praxiserfahrungen sammeln möchte.

Des Weiteren werden Sie durch Methodentage und ein Kompaktseminar in Ihren beruflichen Fähigkeiten geschult.

Prüfung

Die Prüfung besteht aus zwei fächerübergreifenden schriftlichen Arbeiten und ggfs. dazu gehörenden mündlichen Prüfungen. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis sollen Sie zeigen, dass Sie die Inhalte der zweijährigen Berufsausbildung beherrschen.

Zertifikate

Individualassistent/Alltagsbegleiter nach § 87 b Sozialgesetzbuch

Erste- Hilfe-Kurs

Computerkurs

Rhetorikkurs

Visualisierungskurs

Musik als Königsweg bei Demenz

Exkursionen

 

Unterrichtsfächer:

Berufsbezogener Lernbereich Berufsübergreifender Lernbereich Differenzierungs- bereich
Praxis der Sozialpädagogik und Sozialpflege Deutsch/Kommunikation Anatomie
     
Ernährung und Hauswirtschaft Religionslehre Musik/Kunst
     
Praxis hauswirtschaftliche Versorgung Sport/Gesundheitsförderung  
     
Theorie und Praxis der Gesundheitsförderung Politik/Gesellschaftslehre  
     
Mathematik    
Englisch    

 

Wo können Sie später arbeiten?

Als staatlich geprüfter Sozialassistent/in können Sie in Altenheimen in der Pflege tätig sein und durch das zusätzliche Zertifikat zum Individualassistenten/Alltagsbegleiter besonders in der Betreuung dementiell veränderter Menschen oder Kindern und Erwachsener mit Behinderung arbeiten. Natürlich können Sie auch eine weitere Ausbildung anschließen, wie z.B. die examinierte Alten- oder Gesundheits-und Krankenpflege, den OTA (Operationstechnischen Assistenten), den Physio- oder Ergotherapeuten, u.v.m. Bei entsprechendem Notendurchschnitt erlangen Sie den mittleren Bildungsabschluss, also die Fachoberschulreife oder diese sogar mit Qualifikation. Dann steht Ihnen für die weitere Ausbildung viele Türen offen, wie z.B. die Erzieherausbildung oder das anschließende Fachabitur (übrigens auch am selben BK möglich) und dann ein Studium zur Sozialarbeit oder ähnliches.

Falls Sie noch weitere Fragen haben, dann wenden Sie sich an die Bildungsgangleiterin Frau Ines Liliental:
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Stand: Januar 2015